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Die Chlorgasanlage, oder auch Chlorgasdosieranlage genannt, ist zur Zeit der Stand der Technik.
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Chlorgasanlagen

Allgemein

Die Vollvakuum-Chlorgasdosieranlage ist z.Z. Stand der Technik. Hierbei wird direkt ein Vakuumregler auf der Chlorgasflasche montiert, er öffnet nur wenn an dem Dosieranschluss Vakuum anliegt.

Dieses Funktionsprinzip reduziert die druckführenden Anlagenteile auf ein Minimum (Flasche, Flaschenventil und Verbindungsstelle), bei einer Leckage der Vakuumleitungen wird lediglich Umgebungsluft eingesaugt, Chlorgas kann nicht ausströmen. Die Grenze dieser Technik liegt in der maximalen gasförmigen Entnahme aus den Behältern.

Dem Vakuumregler als Druckreduzierventil kommt im Aufbau von Vakuumanlagen zentrale Sicherheitsbedeutung zu. Das Gerät vereinigt mehrere Funktionen in einem Gehäuse:

Im Ausgangszustand liegt die Kugel (1) auf dem Ventilsitz (2). Sie wird von der Schließfeder (3) und dem Chlorflaschendruck auf den Sitz gepresst und schließt das System. Nach Einschalten des Injektors (Wasserstrahl-Pumpe) baut sich ein Vakuum auf. Es bewirkt an der Arbeitsmembrane (7) des Vakuumreglers eine nach rechts gerichtete Kraft. Sie wird durch den Ventilstift (8) auf die Ventilkugel (1) übertragen und lässt so Chlorgas in das Vakuumsystem eintreten. Bei Zusammenbruch des Vakuums fällt die Ventilkugel sofort auf den Ventilsitz zurück und stoppt den Chlorgasstrom.